On the Road
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Wer Autos liebt und auch ein Faible für Roadmovies hat, der hat bestimmt schon einmal davon geträumt in den USA mal die Route 66 entlang zu fahren. Den ganzen Tag unterwegs, immer etwas Neues sehen, nachts in ein typisch amerikanisches Motel einchecken. Für Viele ist das regelrecht ein Traum.

On the Route 66

Ein Problem dabei ist natürlich, dass es nicht gerade billig ist, das eigene Auto in die USA zu befördern. Doch zu einem authentischen Trip durch die USA gehört auch ein amerikanisches Auto. Wenn man also alles richtig machen will, sollte man mit einem Mietwagen USA erkunden. Denn, ganz ehrlich, ein Volkswagen oder ein Peugeot hat auf der Route 66 nichts verloren. Da muss schon ein Chevy her oder ein Buick. Wer dann in seinem Amischlitten den Weg Richtung Westen antritt spürt gleich einen Hauch von Geschichte. Wie müssen sich die ersten Entdecker gefühlt haben, als sie unermüdlich und unter Lebensgefahr den Westen erkundeten. Zu Pferd oder auf dem Planwagen tausende von Meilen immer Richtung Westen. Wie mag es damals hier ausgesehen haben?

Es ist schon beeindruckend wenn man diese geschichtsträchtige Straße entlang fährt und sich klar macht, dass in den 1930er Jahren Hunderttausende von Menschen genau denselben Weg nahmen um im gelobten Land Kalifornien ein neues Leben anzufangen. Jeder der John Steinbecks Klassiker „Die Früchte des Zorns“ gelesen hat, oder der den gleichnamigen Film mit Henry Fonda gesehen hat, wird sich sofort unweigerlich an die Familie Joad erinnert fühlen und ihre, von Strapazen geplagte, Odyssee von Oklahoma nach Kalifornien.

Zeit muss man sich nehmen

Wer sich dafür entscheidet die gesamte Länge der Route 66 abzufahren sollte allerdings etwas Zeit mitbringen. Fast 4000 Kilometer erstreckt sie sich von Osten nach Westen. Dabei gibt es eine ganze Menge zu sehen. Immerhin durchquert man insgesamt 8 verschiedene Bundesstaaten. Angefangen in Illinois geht es über Missouri, Kansas und Oklahoma. Dann weiter nach Texas, New Mexico, Arizona und schließlich Kalifornien. Hat man dann die mörderische Mojave Wüste durchquert, bekommt man einen Anblick zu sehen, der bereits den ersten Entdeckern den Atem geraubt hat. Die kalifornische Küste mit dem Blick auf den unendlich wirkenden Pazifik.

Und wer nach dieser Strecke seinen Mietwagen noch nicht so recht abgeben will und immer noch Fernweh spürt, für den gibt es einen weiteren Tipp. Denn kein Trip an die Westküste ist komplett, ohne dass man den Highway One unsicher gemacht hat. Also heißt es in Los Angeles nochmal richtig Auftanken und los geht es nach San Francisco. Immer dem Highway One folgend, hat man hier ständig den Ozean im Blick. So fühlt sich richtige Freiheit an und spätestens jetzt hat man gar keine Lust mehr anzukommen.