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Muscle Car

Der Begriff Muscle Car wurde von Peter Henshaw in seinem gleichnamigen Buch aus den 1960er Jahren geprägt und beschreibt US-amerikanische, zweitürige Sportwagen. Muscle Cars waren häufig Hauptakteure in US-Serien aus den 1980er Jahren. Besonders im Gedächtnis blieben dem einen oder anderen mit Sicherheit der orangefarbene 69er Dodge Charger, genannt "General Lee" aus "Ein Duke kommt selten allein" oder K.I.T.T., der schwarze Pontiac Firebird Trans-Am aus Knight Rider. Bereits in den 1960er Jahren waren Mucle Cars in der Lage mit einer Geschwindigkeit von bis zu 250 kmh zu fahren.

Muscle Cars sind jedoch auch heutzutage noch sehr populär. Sie kommen häufig bei illegalen Autorennen zum Einsatz, was unter anderem durch Hollywood-Filme, wie "The Fast and the Furious" noch gefördert wird. Bei der The Fast and the Furious-Reihe hat sich die Produktplatzierung für die Marke Dodge bezahlt gemacht. Zwar gab es leichte Einbußen bei dem Verkauf ihres Vorzeige Muscle Cars, dem Dodge Challenger, aber der Dodge Viper (wird in Deutschland unter der Marke Chrysler vertrieben), der auch bei der NASCAR an den Start geht, konnte seine Verkaufszahlen kräftig steigern. Eines der vielleicht bekanntesten und gleichzeitig günstigsten Muscle Cars, der Ford Mustang, konnte als GT-Version ebenfalls in den vergangenen Jahren überzeugen und rollt dieser Tage vermehrt über die Straßen.

Charakteristisch für Muscle Cars aus den 1960er Jahren ist, dass sie von außen eher unscheinbar wirken und man ihnen nicht ansehen konnte, was für ein starker Motor sich unter der Haube verbirgt. Der 1949er Oldmobile Rocket 88 gilt als Vorreiter der Muscle Cars. Die Sitze waren so elegant und komfortabel, dass man hätte meinen können, dass man auf schicken Designmöbeln Zuhause sitzt. Der 1995er Ford SVT Cobra R, war der erste Wagen, der die Marke von 300 Pferdestärken überschritt. In dem Wagen konnte man sich sicher sein, dass sobald er auf Hochtouren lief, man tief in die kuschelige Polstergarnitur des Interieurs gedrückt wurde.

Einige Leute machen es sich zur Lebensaufgabe die Schrottplätze abzuklappern, um sich ein Muscle Car aus einer alten Karosserie alleine zusammenzuschrauben, und sich so ihren Traum vom eigenen Muscle Car auf günstige Weise erfüllen zu können. Wie nahezu jedes US-amerikanische Auto, sind auch die Muscle Cars wahre Kraftstoffvertilger. Wer in Anbetracht der aktuellen Spritpreise nach einem sparsamen Fahrzeug sucht, dem sei von einem Muscle Car abzuraten. Doch kann man mit kaum einem anderen Auto schöner durch die Gegend cruisen und Autonarren vor Neid erblassen lassen.