Autoreparatur: Günstig und professionell
Das vergangene Jahr war einerseits ein gutes Jahr für Autofahrer, denn durch die Abwrackprämie sind viele nun glückliche Neuwagenbesitzer. Andererseits hat der harte Winter den Straßen übel zugesetzt - und so mancher unglückliche Autofahrer müsste viel zu schnell mit seinem Neuen wieder in die Werkstatt. Um Geld zu sparen, heißt deshalb für viele "selbst reparieren" die Devise.
Radkappen, Aluräder, Spoiler oder Auspuffteile blieben in den Wintermonaten nicht selten auf der (Holper-)Strecke - und immer noch sind nachhaltig erneuerte Straßen eher eine Rarität. Das Motto ist: Was die leeren Haushaltskassen nicht leisten können, müssen eben die Stoßdämpfer abfedern.
Autofahrer müssen für den harten Winter zahlen
Zwar sind Gemeinden im Rahmen ihrer "Verkehrssicherungspflicht" für den ordnungsgemäßen Zustand der Straßen verantwortlich. Zum Zahlen bewegen kann sie jedoch kaum ein Autofahrer. Denn mit Warnschildern und Tempolimits entziehen sie sich der Haftung. Für die Schäden am Pkw blechen muss zu guter Letzt also doch der Fahrer.
Und weil dass in der Werkstatt ein teures (Miss-)Vergnügen werden kann, werden immer mehr Autobesitzer zum Bastler. So hat sich jeder fünfte dieses Jahr vorgenommen, weniger für Reparaturen und Wartungsarbeiten auszugeben und 33 Prozent wollen kleinere Arbeiten gleich selbst ausführen. Das Ergab eine Umfrage der Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger (KÜS) und "kfz-betrieb".
Konkurrenz sorgt für gute Preise
Die Chance, dass die Werkstatt des Vertrauens demnächst etwas günstiger arbeitet steht indes gar nicht schlecht. Denn dank einer Reform aus Brüssel, die seit dem 01. Juni in Kraft getreten ist, erhöht sich durch die Gruppenfreistellungsverordnung demnächst der Wettbewerb unter den Anbietern. Diese erleichtert freien Werkstätten den Zugang zu Reparaturinformationen und alternativen Ersatzteilen. Das stärkt die Position der freien Werkstätten und wird, hoffentlich, zu einer Senkung der Preise führen.
Wer das nötige Selbstvertrauen und/oder Können besitzt, legt selbst Hand an. Um günstig an die benötigten Ersatzteile zu kommen, macht sich der Hobby-Mechaniker gerne im Internet auf die Suche. ebay ist für viele die erste Suchadresse. Aber auch spezielle Preisvergleichseiten wie www.carmio.de sind oft eine Fundgrube. Die Seite bietet den Vorteil, dass hier ausschließlich Ersatzteile angeboten werden und die Auswahl entsprechend groß ist. Jedoch sollte man sich nicht über unbekannte Internetadressen auf Ersatzteile zu Kampfpreisen einlassen: Zu groß ist dabei die Gefahr, dass es sich um minderwertige Teile handelt. Besonders in Osteuropa und Asien werden von Fälscherbanden Verschleißteile produziert und auch hier auf den Markt gebracht.
Preise vergleichen und sparen
Eine gute Möglichkeit zu beim Geld und nicht bei der Sicherheit zu sparen: Kaufen Sie Ersatzteile online ein und lassen sie die in einer Werkstatt einbauen. Die Reparatur erfolgt so preiswert und professionell zugleich. Die Fachleute aus der Werkstatt merken außerdem schnell, wenn sie doch mal ein gefälschtes Ersatzteil in den Händen halten. Auf carmio.de reicht es, das entsprechende Stichwort einzugeben, z.B. Endschalldämpfer Opel, und es wird das Angebot mit dem besten Preis ermittelt. Die Garantie für das Produkt übernimmt der Online-Shop (immer das Kleingedruckte lesen), den Rest besorgt die Werkstatt des Vertrauens. Und auch die Rechnung ist dann hoffentlich ganz im Sinne des Autobesitzers.